Bericht von meinfussball.at

 

Gegen Prinzendorf lässt Ulrichskirchen so gar nichts anbrennen, doch gerade das Gegentor stößt Coach Gessl ungut auf.

"Oberstes Ziel war, dass wir die Null halten", machte Ulrichskirchen-Trainer Gerhard Gessl von Beginn klar und die Partie startete ordnungsgemäß für den Favoriten. In Minute zwei stellte James Miller auf 1:0 und nach 18 Minuten, mit dem Treffer von Stephan Schödl, war das Ding gegessen. Doch in Minute 23 der Anschlusstreffer durch Marcel Lösch für Prinzendorf. "Ein absoluter Eigenfehler von uns, wir haben den Ball im Aufbauspiel verloren, das darf nicht passieren", haderte Gessl nach dem Gegentreffer. Trotzdem ließ sich seine Elf nicht unterkriegen und erhöhte vor der Pause auf 5:1.

Reservemannschaft: 1:0

Kampfmannschaft: 2:0

Bericht von meinfussball.at

Auch gegen die krisengeschüttelten Kreuzstettner konnte Ulrichskirchen bestehen und bleibt weiter an Tabellenführer Großebersdorf dran.

Mit fünf Niederlagen in Folge reiste der Gast aus Kreuzstetten nicht gerade mit viel Selbstvertrauen zum Absteiger aus der 1. Klasse Nord aus Ulrichskirchen. Dennoch hätte man nach nur wenigen Sekunden bereits in Führung gehen können: Anstoß, hoher Ball in Richtung des Sechzehners der Heimischen, die Abwehr kann den Ball nicht klären und schlussendlich wertete der Schiedsrichter den Einsatz von Lukas Gschwent im Strafraum als regelwidrig. Kevin Straszner legte sich den Ball zurecht, setzte die Kugel aber neben den Kasten – passend zur aktuellen Situation. „Das war natürlich gut für uns“, musste auch Ulrichskirchen-Trainer Gerhard Gessl erstmal durchatmen.

In der Folge bekamen die Zuseher aber nicht wirkliche viele Torraumszenen geboten. Während Kreuzstetten versuchte, über Standards zum Erfolg zu kommen, tauchte bei den Gastgebern Alexander Schütz einmal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, konnte aus spitzem Winkel aber nicht verwerten. „Wir haben nur das Notwendigste gemacht, hatten aber nicht wirklich die Ballgewinne, wo du sagst, dass du danach schnell umschalten kannst“, kritisierte Gessl, der sich von seiner Mannschaft mehr erwartete – im zweiten Abschnitt sollte es aber besser werden.

Reservemannschaft: 3:1

Bericht von meinfussball.at

Das goldene Tor von Alexander Schütz fiel bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff. Dass es am Ende beim Sieg für Ulrichskirchen blieb war nicht unverdient, waren sich beide Seiten einig.

Einige Zuseher inklusive Sulz-Trainer Peter Klofac hatten sich noch nicht einmal gesetzt, da stand es schon 1:0 für die Gäste: Alexander Schütz zog nach einem Gestochere einfach ab und brachte seine Farben damit in Führung. "Die Partie hat schon mit einem Schock begonnen, da hätte ich fast einen Defibrillator gebraucht", beschrieb Klofac die Situation schmunzelnd. In der Folge war es auch die Gessl-Elf, die tonangebend war und auch die große Chance auf das 2:0 hatte, James Miller vergab diese jedoch. Ansonsten war von Sulz offensiv nicht wirklich viel zu sehen im ersten Abschnitt, musste auch Klofac zugeben: "Die erste Halbzeit hat Ulrichskirchen gehört. Da hatten sie sicherlich einen spielerischen Vorteil."

Die SG Ulrichskirchen bedankt sich bei Harald Grössing für die Matchballspende beim Meisterschaftsspiel gegen Drösing!

http://www.schauraumwien.com/

 

SG Ulrichskirchen : Drösing

KM: 3:1

Res: 8:0

Bericht von meinfussball.at

 

Auch im sechsten Spiel in Folge konnte Ulrichskirchen nicht bezwungen werden und fuhr einen letztendlich verdienten und ungefährdeten Dreier ein.

Das dritte Spiel ohne Chefcoach Gerhard Gessl, der sich noch immer auf Reha befindet, begann für Ulrichskirchen nach Maß. Man startete besser in die Partie und fand auch die ersten Chancen auf die Führung vor: James Miller vergab den ersten Sitzer gleich nach nur drei Minuten nach Schütz-Vorlage, ehe der Kapitän selbst einen Stangelpass von Stohlhofer nicht verwerten konnte. Die Hausherren drückten aber weiter und belohnten sich in der 21. Minute endlich: Nach einem Foul im Strafraum legte sich Franz Robl den Ball am Elfmeterpunkt zurecht und traf zum 1:0. „Verdient“, waren sich Alexander Schütz und Abwehrchef Mario Slawek einig. Danach ging der Spielfluss aber etwas verloren und so ermöglichte man es den Gästen, wieder ins Spiel zurückzukommen. Michal Vrabel stellte nach einer Standardsituation auf 1:1, damit war die Partie wieder spannend.